Geht man durch eine Fußgängerzone oder in ein Kaffee wird man kaum umhin kommen, viele junge, hippe Menschen in Kleidung zu sehen, die von großen Logos altbekannter Firmen geziert wird. Die Spanne reicht dabei weit von traditionellen Sportmarken wie Puma und Adidas, über Jeansmarken wie Levis bis hin zu längst vergangenen Technikunternehmen wie Atari oder Commodore. Aber warum ist das so?

Alte Marken wecken kollektive Erinnerungen

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Die Antwort auf die Frage warum alte Marken selbst bei sehr jungen Menschen so beliebt sind, ist nicht leicht zu beantworten. Studien stellen auf die enorme Verbreitung und Verankerung im kollektiven Gedächtnis ab. Diese Marken sind seit so langer Zeit präsent, dass man sie praktisch mit der Muttermilch aufgesogen hat und selbst ein heute 15 jähriger zumindest grob mit einem solchen Logo etwas anfangen kann.

Influencer verstärken die Trends

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Natürlich ist heutzutage kein Markenauftritt mehr dem Zufall überlassen. Insbesondere junge Konsumenten lassen sich wortwörtlich von Influencern in den sozialen Medien beeinflussen. Geht dort ein bestimmtes Shirt viral kann sich der Hersteller auf ordentliche Absätze freuen. Die Orientierung an diesen Meinungsführern in Kombination mit bekannten Herstellern wirken auf uns in Zeiten der vollständigen Individualität identitätstiftend und bieten Struktur und Zugehörigkeit. Influencer bedienen sich gern Retro-Elementen. Mit ihnen kann ein individueller Stil kreiert werden, ein sich selbst verstärkendes System.

Moderne Marken springen mit auf

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Der Trend zu klassischen Logos und Motiven bleibt natürlich auch jüngeren Herstellern nicht verborgen. Längst haben daher viele Anbieter wie DKNY, Superdry etc. eigene Retro-Motive, Linien oder gar Marken kreiert. Dies trägt auch weit über die Grenzen der Mode hinaus. Alte Marken stehen bei Autoherstellern, Medien wie Musik und Film und selbst die NASA poliert ihr Image mit alten Retro-Logos wieder auf. Damit wird der Retro-Stil insgesamt immer populärer, ein weiteres verstärkendes Element.

Vielfalt wird steigen

Ist die Orientierung zurück und nicht in die Zukunft gesellschaftlich problematisch? Wir glauben nicht. Am Ende unterliegen alle Moden gewissen Wellen über die Zeit. Der Trend zu Retro-Marken wird auch wieder abnehmen und in ein paar Jahren vermutlich in anderer Form wieder auftauchen. So war es bisher immer und so wird es vermutlich auch weiter bleiben. Am Ende entscheidet eh der eigene Geschmack. Und das ist auch gut so.