Vintage, antik Brotkasten

In einem Vintage-Brotkasten bleiben die Backwaren frisch und lecker. Zudem sieht er auch einfach gut aus.

Mit einem Brotkasten kann man Brot nicht nur frisch und länger haltbar machen, nein, es verhindert, dass lästige Insekten sich über die Backwaren her machen, er sorgt für Ordnung und, falls man das richtige Design wählt, sieht auch noch richtig gut aus. Aber worauf sollte man beim Kauf achten und warum bleibt Brot überhaupt länger frisch, wenn man es gut aufbewahrt. Die Antworten dazu gibt es weiter unten im Artikel.

Der richtige Retro- und Vintage-Brotkasten für Dich

Brotbacken gehört zu den ältesten Kulturgütern der Menschheit und machte die Sesshaftigkeit der Menschen erst richtig möglich. Allerdings stellt sich seitdem auch die Frage, wie man sein Brot ideal lagert. Glücklicherweise finden sich heute viele schöne Möglichkeiten. Insbesondere ein Brotkasten oder Brottopf im Retro- bzw. Vintage-Look bietet alle Vorteile und ist ein Hingucker in jeder Küche.

Kompakte Metall Brotbox im 40er Jahre Retro Design in rot

Stylischer Metallbrotkasten im Vintage-Design der 40er Jahre. In dieser kompakten Version eher für kleinere Haushalte gedacht (es gibt auch eine größere Variante) hält der Brotkasten die Backwaren lange frisch und schimmelfrei.
Dafür sorgen Lüftungslöcher die eine gute Luftzirkulation ermöglichen. Dadurch kann im Brotkasten die Luftfeuchtigkeit gut ausgeglichen werden. Der Brotkorb besteht aus Emaille und lässt sich schnell und einfach reinigen. Grandios ist natürlich das Vintage-Design. Vorne prangt in schönen Buchstaben das Wort „Bread“ und das intensive rot ist sowieso der absolute Hingucker.

Lovello Kollektion von KitchenCraft im Stil der 50’er

Ein besonders großer und schöner Brotkasten aus stabilem Stahlblech im Retro Style. Hier passt das Brot, Brötchen und Toast für die ganze Familie rein und es hält lange frisch. Für die gute Lüftung sorgen 13 kleine Löcher und das Material lässt sich problemlos reinigen. Ein toller Vintage Brotkasten mit einem traumhaften Design für jede Küche, die mehr sein soll als nur funktionell. Je nach Wunsch gibt es diesen schönen Kasten auch in mint* und rose*.

Praktische Brotbox aus Melamin mit Schneidebrett aus Bambus

Diese schöne Box bietet gleich zwei Funktionen zusammen. Unten hat man eine Brotbox aus hochwertigem Melamin, oben ein beidseitig verwendbares Schneidebrett aus Bambus. Das frische Brot kann direkt auf dem Brett geschnitten und auf den Tisch gestellt werden. Praktisch. Dazu ist die Box spülmaschinengeeignet und in vielen weiteren Farben erhältlich.. Funktion trifft Design.

Brotkasten Siya in limettengrün

Dieser Brotkasten fällt in jedem Fall auf. Prominent platziert ist er der neue Hingucker in Deiner Küche.  Die Box ist aus pulverbeschichtetem Stahlblech gefertigt und damit sehr robust und leicht zu reinigen. Besonders schön ist der Schwenkdeckel, der mit dem passenden Metallgriff geöffnet wird. Drin bleiben Brot und andere Backwaren frisch und lecker.  Aber auch andere Dinge wie Gewürze oder kleine Utensilien können hier problemlos untergebracht werden.

Wem das Grün doch etwas zu knallig ist, bekommt den Kasten auch in rot*.

 

Der passende Retro Brotkasten war nicht dabei?

Hier noch einige Alternativen im Produkt-Karussell oder einfach direkt nach weiteren Vintage-Brotkästen stöbern*.

 

Den richtigen Brotkasten kaufen

Welches Material?

Brotkästen und Brottöpfe werden insbesondere aus Edelstahl, Holz oder Kermik gefertigt. Es gibt auch Varianten aus Kunststoff, die sich aber bisher nicht richtig durchsetzen konnten. Brotsäcke aus Stoff können ebenfalls eine Alternative sein. Der ideale Brotkasten nimmt die vom Brot abgegebene Feuchtigkeit auf und gibt sie sukzessiv wieder an das Brot zurück, um Austrocknen zu vermeiden. Gleichzeitig sollte er gut belüftet sein, um Schimmelbildung zu vermeiden. Die Materialien haben dabei unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Brotkasten aus Holz

Im Holzkasten wird Brot leider recht schnell hart. Wichtig hier ist es auf gute Qualität zu achten, da günstigere Produkte manchmal nicht geruchsneutral sind und sich dieser auf das Brot übertragen kann. Dafür sehen sie gut aus und besthen aus einem natürlichen Material. Eine Besonderheit sind Brotkästen aus Rinde. Hier hat sich insbesondere Birkenrinde bewährt.

Brotkasten aus Edelstahl

Edelstahl bietet den Vorteil, dass es sehr robust ist und meist gut gereinigt werden kann. Allerdings muss man auf die beweglichen Teile achten, damit sich hier nicht Krümel und Schmutz festsetzen. Die Haltbarkeit in Metallkästen ist recht ordentlich. Ein Kasten aus Edelstahl kann ein Brot gut acht Tage lang vor den Austrocknen schützen.

Brotkasten aus Ton und Keramik

Keramik und Ton sind Klassiker unter den Materialien für Brotkästen. Tontöpfe bieten eine besonders lange Haltbarkeit im Vergleich zu anderen Materialien.
Brote können hier bis zu zehn Tagen ihre Frische behalten. Zudem kann man si sehr leicht reinigen, nur runter fallen sollten sie nicht.

 Brot richtig aufbewahren

Brot ist nur eine relativ kurze Zeit lagerbar. Wenn es Schimmel ansetzt, muss es sofort entsorgt werden, um gesundheitliche Folgen zu vermeiden. Aber auch schon ohne Schimmel wird Brot schnell trocken und schmeckt bereits nach wenigen Tagen nicht mehr frisch. Aber wie kommt es überhaupt dazu und wie kann man es zumindest herauszögern?

Wie lang ist Brot haltbar?

Ein pauschale Antwort zur Haltbarkeitszeit ist leider nicht möglich, da diese von vielen Faktoren abhängt. zudem muss man immer die Gefahr der Schimmelbildung gegen das Austrocknen des Brotes abwägen. Viel Feuchtigkeit hält das Brot lecker frisch, aber erhöht die Schimmelgefahr.

Großen Einfluss auf den Alterungsprozess haben die verwendete Getreideart, das Backverfahren bis hin zur Feinheit des Mehles. Als Faustformel kann man sagen, dass Brot länger frisch bleibt, wenn der Anteil an Sauerteig und der Grad der Mahlung hoch ist. Zudem hilft ein hoher Anteil an Roggenmehl. Je mehr Weizenmehl verwendet wird, umso schneller trocknet das Brot aus. Weißbrote bleiben zumeist auch länger frisch, da sie einen hohen Fettanteil haben.

Gegen Schimmel sind Brote mit einer möglichst dicken, gleichmäßigen Kruste besser gefeit, da in dieser die Schimmelsporen kein gutes Umfeld finden.

Was hilft gegen Schimmel?

In Deutschland ist es vorgeschrieben, dass ganze Brote ohne Konservierungsstoffe gebacken bzw. verkauft werde müssen. Diese an sich positive Eigenschaft macht Brote im Gegenzug leider auch anfälliger für Schimmelbefall. Daher sollte man ein paar Regeln beachten, um das Risiko zu senken. Wichtig ist in erster Linie Hygiene. Brotkästen sollten regelmäßig, idealerweise einmal pro Woche, mit einer Essiglösung gereinigt und trocken nachgewischt werden.

Was macht man mit verschimmeltem Brot?

Die Antwort ist schlicht und einfach: Entsorgen! Verschimmeltes Brot sollte man in keinem Fall mehr essen. Dies gilt auch, wenn nur kleine Stellen Schimmelbefall aufweisen. Pilze ziehen ihr Geflecht durch den ganzen Brotleib, noch ehe man an der Außenseite etwas sehen muss. Damit sind die Giftstoffe nicht nur an der offensichtlichen Stelle und ein Wegschneiden des Befalls wirkungslos. Es hilft hier nur Wegwerfen und anschließende gründliche Reinigung des Brotkastens mit Essig.

Wie lagert man nun richtig?

Der ideale Aufbewahrungsort für Brot ist möglichst trocken und luftig. Eine Temperatur um die 15 Grad ist ideal. Brottöpfe und Brotkästen sind ideal dafür.

Sollte man Brot im Kühlschrank aufbewahren?

In den meisten Fällen sollte man besser darauf verzichten Brot im Kühlschrank aufzubewahren. Der Grund ist eine schnelle Alterung im Sinne von Geschmacksverlust. Zwar ist das Backgut besser vor Schimmel geschützt, aber bei normalen Witterungen bzw. Luftfeuchtigkeit überwiegen die negativen Effekte. Bei schwülen Sommertagen kann man von dieser Regel allerdings eine Ausnahme machen, da bei solchen Witterungen es verstärkt zu Schimmelbildung kommt.

Hilft es Brot in eine Plastiktüte oder Papiertüte zu packen?

Plastikbeuteln eignen sich nicht gut für die Aufbewahrung. Grund ist die schnelle Schimmelbildung, oft schon nach drei bis vier Tagen. Die Feuchtigkeit der Backwaren kann aus der Tüte nicht entweichen und schlägt sich auf außen auf dem Brot nieder. Ein idealer Nährboden für Pilze. Das gilt übrigens auch für die original Plastikverpackungen in denen Brot zumeist im Supermarkt verkauft wird. Die sollte man möglichst schnell entsorgen und das Brot in einen Brotkasten legen.

Einfache Brottüten bieten ebenfalls wenig Vorteile. Hier ist das Problem weniger der Schimmel, sondern das schnelle Austrocknen. Auch hier wird das Brot nach drei bis vier Tagen ungenießbar. Besser sind beschichtete Papiertüten, wie man sie in den meisten Bäckereien bekommt. In diesen hält sich das Brot bis zu sieben Tagen frisch.

Kann man Brot einfrieren und falls ja, wie lang?

Brot lässt sich relativ gut einfrieren. Dabei kann man den ganzen Leib oder auch einzelne Scheiben einfrieren. Letzteres hat den Vorteil, dass man gezielt die passende Menge entnehmen kann und sogar die Scheiben einfach im Toaster erwärmen kann, wenn es mal schnell gehen muss. Idealerweise lässt man das Brot aber langsam bei Zimmertemperatur aufwärmen. Für das Einfrieren sollte man das Brot in Gefrierbeutel verpacken. Dann ist es gut drei bis vier Wochen haltbar.

Jetzt kann ja nichts mehr schiefgehen. Viel Spaß mit Deinem Retro Brotkasten!