Retro RadioEin Radio im Retro-Design passt in nahezu jedes Zimmer, egal ob Küche, Wohn- oder Schlafzimmer. Musik, Nachrichten, Reportagen und Hörspiele, das alles bietet ein Radio und  auch in Zeiten moderner Medien können moderne Radios eine gute Lösung sein. Moderne Technik in einem Vintage Radio? Das schließt sich nicht aus und eine tolle Optik beinhaltet heutzutage oftmals eine Tolle Austattung wie digitales Radio, W-LAN, USB, Bluetooth, DAB+ und mehr. Bei der Auswahl lohnt es sich im Vorfeld zu überlegen, welche Technik man benötigt.

Retro und Vintage Radios für Dich

Neben dem Design sollte man auf die benötigte Ausstattung achten. Was braucht man wirklich? Wie sieht es mit der Empfangslage vor Ort aus? Da jedes Extra auch bezahlt werden muss, sollten unnütze Ausstattungen auch nicht mit bezahlt werden. Das Design sollte natürlich in jedem Fall stimmen.

Revival Retro-Radio in rot (DAB+ / DAB / UKW-Tuner)

Dieses DAB+/UKW Digital Radio im Look der 1950er Jahre ist etwas ganz Außergewöhnliches. Das Design ist mit seinem hochwertigen Kunstlederbezug absolut herausragend und besonders gut verarbeitet. Es fühlt sich einfach wertig an. Dieser Eindruck wird auch von der state-of-the-art Technik unterstützt. Das digitale Radio empfängt DAB und DAB+, UKW ist selbstverständlich auch dabei.
Der Klang aus den eingebauten Lautsprechern und ist sehr schön und angenehm warm. Weiterhin bietet es einen mobilen Betrieb mit Batterien und Anschlussmöglichkeiten für andere Audioquellen.

Wem das rot etwas zu oder auch zuwenig knallig ist, der findet dieses tolle Retro-Radio in insgesamt 10 trendigen Farben*.

Belle Epoque 1905 Retroradio

Ein traumhaftes Nostalgie-Radio mit klassischen Anzeige- und Bedienelementen in einem wunderschönen Holzgehäuse.  Passend zum Design werden die Frequenzen im UKW-MW-Spektrum abgespielt. Für einen moblien Einsatz in der Wohnung empfängt das Auna Belle Epoque 1905 über Wurfantenne an der Rückseite. Die Antenne kann dadurch unauffällig verlegt werden, wodurch der Nostalgie-Charakter nicht zerstört wird und man dennoch guten Empfang nicht missen muss. Für den historischen Eindruck sorgt abschließend eine detailgetreue Lautsprecherabdeckung aus Textilstoff, goldene Dekorleisten sowie eine beleuchtete Frequenzbandskala mit großem Lautstärke- und Frequenzregler.

Retro-Digitalradio DAB+ mit Netz-und Batteriebetrieb in creme

Dieses Radio beweist, dass klassisches Design und modernste Technik sich nicht ausschließen müssen. Das Gerät empfängt sowohl über UKW wie auch DAB+ zum Empfang digitaler Radiostationen. Der digitalen Modus ermöglicht einen störungsfreien Empfang und hohen Bedienkomfort. Ein übersichtliches LCD-Display zeigt neben dem Sender auch die Uhrzeit und das Datum an. Natürlich bietet das Vintage Radio auch einen automatischen und manuellen Suchlauf, eine Alarmfunktion, Sleep, Ein-/Ausschalter (Netztrennung), eine Teleskopantenne und mehr. Der integrierter Lautsprecher in Kombination mit dem wahlweisen Netz- und Batteriebetrieb machen die Soundmaschine flexibel einsetzbar, egal ob als feste Station in der Küche oder mobil unterwegs.

Klassischer digitaler Radiowecker mit Nachtlicht-Funktion

Die große Easy-Snooze-Taste mit den roten LED-Zahlen lassen die 80er wieder aufleben. Dabei bietet der Radiowecker alle Ausstattungen die man typischerweise braucht. Dazu gehören z.B. Dual Alarm, Sleep-Timer und eine anpassbare Helligkeitsregulierung. Es bietet zwei unabhängig voneinander einstellbare Weckzeiten und man kann sich von einem klassischen Piepton oder Radiomusik wecken lassen. Das Radio hat einen starken AM/FM-Empfang und findet schnell per automatischen Sendersuchlauf Deinen Lieblingssender, die komfortabel in die Favoritenliste gespeichert werden können. Die gute Verarbeitung, das Design und die leichte Bedienung machen diesen Radiowecker zu einem echten Preis-/Leistungstipp.

Klassisches Retro Kofferradio in Pink

Die 50er Jahre sind zurück. Ein Kofferradio mit großer Frequenzbandanzeige wie ein Bullauge, umgeben von einer chromfarben Ringblende. Ein Traum im Rockabilly-Stil. Das Gerät ist durch den optionalen Batteriebetrieb mobil einsetzbar und durch die herausziehbare Teleskopantenne kann man flexibel überall seinen Radiosender suchen. Damit ist dieser pinke Hingucker der ideale Begleiter für das nächste Picknick oder auch der Farbtupfer in Bad, Wohn- oder Schlafzimmer.

Dein Retro Radio war nicht dabei?

Dann stöber doch einfach noch etwas bei diesen Radios* oder in dem nachfolgenden Karussell:

Das Radio – gestern und heute

Die Geschichte des Radios beginnt in Deutschland 1928. Genau genommen am 28. Oktober 1928 begrüßten die Worte „Hier ist Berlin, Voxhaus“ mit einem anschließenden Foxtrott die damals noch handverlesenen Hörer. Damals war noch nicht abzusehen, welchen Siegeszug dieses Medium in den folgenden Jahren vollziehen würde, bis es heute in Zeiten der digitalen Medien angekommen ist und weiterhin seine Berechtigung hat. Die notwendige Erfindung für die „drahtlose Telegrafie“ war ca. Im Jahr 1888 die Entdeckung der elektromagnetischen Wellen durch Heinrich Hertz. Die Technik wurde seinerzeit nicht für die Unterhaltung entwickelt. Hier standen mehr militärische und wirtschaftliche Gründe im Vordergrund. Die Möglichkeit das Volk mit Musik und Informationen zu erreichen folgte erst später. Zunächst in den USA , Niederlanden und dann auch bei uns.

Der Start des Massenmediums Radio war zunächst etwas holprig. Dies lag insbesondere an Sorgen von Seiten der Politik. Die Hersteller von Radios mussten daher hohe Auflagen erfüllen, um ihre Produkte verkaufen zu dürfen. So durften die Geräte nur in einem festgelegten Mittelwellenbereich empfangen und selbst keine Wellen ausstrahlen können. Jeder Haushalt der ein Radio wollte musste dieses bei der Reichspost mit einer hochoffiziellen Urkunde registrieren lassen und eine Gebühr zu zahlen.Das Programm unterlag vollständig der staatlichen Kontrolle. Private Sender waren in der Weimarer Republik undenkbar.

Seine wirkliche Verbreitung erreichte das Radio unrühmlicherweise im Dritten Reich. Die Machthaber erkannten schnell, dass man hier einen idealen Weg gefunden hatte, die Ideologie direkt in jeden Haushalt zu bringen. Günstige Geräte machten das Radio zudem für jeden erschwinglich.

Hier mal ein Volksempfänger in Aktion.

 

Nach Kriegsende wurde die staatliche Kontrolle des Rundfunks aufgehoben. Man wollte eine möglichst neutrale, öffentliche Struktur aufbauen. Als Blaupause diente das System der BBC als durch Gremien kontrollierte dezentrale Organisation, welche sich durch Gebühren finanzieren sollte. Im Ergebnis wurden Programme angeboten, welche neben Musik und Informationen den Kulturgedanken ins Zentrum der Sendepläne stellten.

Die nächste Revolution war die Einführung des UKW-Radios. Diese war zunächst aus der Not heraus geboren, da die Mittelwelle aufgrund ihrer hohen Reichweite eigentlich im Vorteil ist. Die Frequenzen der Mittelwelle wurden zentral vergeben und nach Kriegsende auf der Koppenhagener Wellenkonferenz 1948 neu ausgehandelt. Deutschland wurden nur sehr wenige und dazu noch qualitativ schlechte Frequenzen zugestanden. Die Ultrakurzwelle bot sich als Alternative an, da sie zwar deutlich kürzere Reichweiten, aber dafür eine hohe Qualität aufweist.

Inhaltlich haben insbesondere die in den 1980er Jahren entstandenen Privatsender das Medium verändert. Bis in die 70er hinein, war das heutige „Berieseln“ durch das Radio noch unbekannt. Es gab bestimmte Sendungen zu denen man einschaltete. Das änderte sich nicht zuletzt durch die Verbreitung des Fernsehens und die Radiosender stellten ihre Programme immer stärker auf Musik, laufende Nachrichten und Servises um.

Heutzutage ist das Radio universell empfangbar. Sowohl im Internet, über Satellit, On-Demand. Das Radio zeigt auch in der digitalen Zeit seine Wandlungsfähigkeit und bleibt uns in seiner einzigartigen Form erhalten.